Datenschutz
Darf das in die KI?
Acht Fälle aus dem Schulalltag, von der Notenliste bis zum Tafelbild. Mit JavaScript entscheidest du hier selbst und bekommst nach jedem Fall die Begründung.
Die Faustregel
Was du in eine KI-App eingibst, geht an den Anbieter. In eine private App gehört deshalb nichts, was eine Person erkennbar macht.
- Personenbezogen ist alles, was sich einer Person zuordnen lässt: Namen, Noten, Fotos, auch Details, an denen man ein Kind erkennt.
- Besonders geschützt sind unter anderem Gesundheitsdaten. Förderpläne, Atteste und Diagnosen haben in einer privaten KI-App nichts zu suchen.
- Unbedenklich sind eigene Materialien, öffentliche Texte wie Erlasse und Lehrpläne und alles ohne Personenbezug.
Ob deine Chats zum Training der Modelle verwendet werden, stellst du in den Einstellungen ein: bei ChatGPT unter „Datenkontrollen“, bei Claude unter „Datenschutz“, bei Gemini über die „Gemini-Apps-Aktivitäten“ (Stand: November 2026).
Welche Werkzeuge du dienstlich nutzen darfst, regeln dein Land und deine Schule. Im Zweifel fragst du die Schulleitung oder die oder den Datenschutzbeauftragten.
Zum Mitnehmen
Üben ohne echte Schülerdaten: Lass dir erfundene Texte schreiben und probier daran aus, wie die KI Feedback formuliert.
Schreib mir drei erfundene Schülertexte für Klasse [Klasse] zum Thema [Thema], jeweils etwa [Länge] Wörter. Text 1 ist gelungen, Text 2 hat typische Fehler bei [z. B. Zeichensetzung], Text 3 hat einen unklaren Aufbau. Verwende keine echten Namen, Orte oder Schulen. Schreib danach zu jedem Text drei Sätze Feedback: was gelingt, was der nächste Schritt ist.