Das Kernmodul. Eine Klasse bekommt beliebig viele Notentabellen — „Reiter“ —, deren Spalten du als Baum aus Kategorien und Notenspalten aufbaust. Was du eingibst, wird gewichtet verrechnet, ausgewertet und lässt sich exportieren.
Tabelle aufbauen — vier Wege
Intelligente Notentabelle — der Assistent fragt in zwei Schritten, wie viele Halbjahre du brauchst und welche Ober- und Unterkategorien, samt Gewichtung und einer Vorschau, bevor etwas angelegt wird.
Fertige Vorlage — Halbjahre mit Bereichen wie „schriftlich“ und „mündlich“.
Einfache Notenliste — nur Notenspalten, ohne Bereiche.
Leere Tabelle — komplett selbst aufbauen.
Gewichtung je Berechnungsspalte in Prozent, mit einem Knopf Gleich verteilen. Gerechnet wird wahlweise psychometrisch (gewichteter Durchschnitt) oder nach dem Modus (häufigster Wert; bei Gleichstand fragt die App nach).
Notenskalen
Vier eingebaute Skalen: 1–6, 1–6 (±) mit echten Drittelnoten (1+ = 0,67 … 6 = 6,0), Oberstufe 0–15 und E / TE / NE (erreicht, teilweise erreicht, nicht erreicht).
Eigene Skalen aus zehn Vorlagen: USA (A+–F), Frankreich (0–20), Schweiz (1–6), Österreich (1–5), UK (GCSE 9–1), Schweden (A–F), Niederlande (1–10), Spanien (0–10), IB (1–7), Prozentskala (0–100).
Die Skala gilt pro Reiter und lässt sich später wechseln — mit einer geführten Werte-Zuordnung, damit vorhandene Noten ihre Bedeutung behalten.
Punkte statt Noten
Pro Notenspalte umschaltbar: du trägst Gesamtpunkte ein, die App rechnet die Note.
Den Notenschlüssel stellst du je Arbeit ein — Prozentgrenzen, „Bestehen ab“, oder eine partiell-lineare Skala — mit Vorschau vor der Übernahme.
Der Schlüssel wird pro Arbeit eingefroren: Änderst du später die Skala, bleibt die geschriebene Arbeit so bewertet, wie du sie bewertet hast.
Mehr Punkte als das Maximum zählen als Bonus. Eine einzelne Note kannst du jederzeit manuell überschreiben und mit Aus Punkten berechnen zurückholen.
Klasse hineinbekommen
CSV-Datei importieren — das Trennzeichen erkennt die App selbst; als Spaltenkopf werden auch englische Varianten verstanden.
PDF importieren — Texterkennung liest die Liste aus (bis 20 Seiten).
Liste scannen — mit der Kamera abfotografieren.
Einzeln hinzufügen, oder eine Schülerliste aus einer anderen Klasse übernehmen.
Kennt die App einen Namen schon, fragt sie: neuen Schüler anlegen oder den bestehenden verwenden — auch als Massenaktion.
Noten selbst lassen sich ebenfalls per CSV importieren: eigener Assistent mit Zuordnung, Konflikt-Strategie und Vorschau, bevor etwas geschrieben wird.
Auswerten
Reiter-Statistik mit Karten für Entwicklung, Bereiche im Vergleich, Schüler und Auffälligkeiten („fällt gegenüber dem eigenen Schnitt ab“, „liegt anhaltend unter der Bestehensgrenze“, „zeigt die stärkste Verbesserung“).
Namen anonymisieren für die Präsentation — und alles als PDF exportierbar.
Die Bestehensschwelle leitet die App aus der Skala ab — du kannst sie überschreiben und jederzeit zurücksetzen.
Diagramme: Boxplot, Notenverteilung, Klassentrend, Bereichsvergleich und eine Schüler-Heatmap.
Exportieren
Excel (.xlsx) — aktueller Reiter oder alle, ein Tabellenblatt pro Reiter.
PDF — druckfertig, aktueller Reiter oder alle.
Die Statistik separat als PDF.
Der Notenbaum: Schriftlich 40 %, mündlich 60 %, darunter die einzelnen Arbeiten. Jede Ebene lässt sich zuklappen.Ein Tipp auf eine Berechnungsspalte: Durchschnitt, Median, Streuung, Notenverteilung und Bestehensquote — samt der enthaltenen Bereiche.
Zusammenspiel
Hier entstehen Klassen und Schülerinnen und Schüler — die Entitäten, auf denen alle anderen Module aufsetzen. Gruppen & Sitzordnung greift auf die Noten eines Reiters zu, um leistungsgemischte Gruppen und Sitzpläne zu bilden. Die Dokumentation zeigt den Notenverlauf eines Kindes direkt in seiner Akte.
Was es bewusst nicht tut
Kein Fehlzeiten-Register. „fehlt“ oder „entschuldigt“ kannst du als Notiz an eine Notenzelle hängen — das ist eine Gedächtnisstütze, keine auswertbare Fehlzeit. Das offizielle Register gehört ins Schulverwaltungssystem.
Die vier eingebauten Skalen sind unveränderlich, damit bestehende Noten ihre Bedeutung behalten. Wer etwas anderes braucht, legt eine eigene Skala an.
Ein Wert außerhalb der gewählten Skala wird gespeichert und angezeigt, aber nicht mitgerechnet — die App weist darauf hin.
Liste scannen gibt es nur auf iPad und iPhone; auf dem Mac fehlt die Kamera-Vorlage des Systems.