29 Begriffe aus den KI-Handbüchern, jeder so erklärt, dass er ohne den Band verständlich ist, und darunter der Sprung an die Stelle, an der es ausführlich wird. Was hier steht, steht auch in einem Band; erfunden ist nichts.
Die vollständige Kette einer wiederkehrenden Aufgabe: der Auslöser, die einzelnen Schritte, die beteiligten Bausteine und die Prüfung am Ende. Der Ablauf ist der Bauplan, in dem Ankerdatei, Skill und Agent ihren Platz haben.
siehe auch Workflow
Ein KI-Werkzeug, das eine Aufgabe selbst in Arbeitsschritte zerlegt und diese nacheinander ausführt, ohne zwischen den Schritten auf eine Freigabe zu warten. Weil es dabei auch Dateien anlegen und verändern kann, braucht es Stoppregeln.
Darf selbst handeln. Deshalb die Stoppregeln.
Eine einfache Textdatei mit den Angaben, die in deinem Unterricht dauerhaft gelten: Schulform und Bundesland, Fächer und Jahrgänge, deine Standards für ein Arbeitsblatt und deine Verbote. Sie wird einmal geschrieben und danach von jedem Ablauf mitgelesen, statt in jedem Auftrag wiederholt zu werden.
Der Beispiel-Skill, an dem Band 1 den ganzen Weg einmal vorführt, von einer wiederkehrenden Aufgabe bis zum getesteten Skill. Er prüft einen Arbeitsauftrag, bevor er in den Unterricht geht.
Ein Schema in drei Stufen, das vor jeder Eingabe klärt, welche Angaben ein KI-Werkzeug sehen darf: Grün ist in der Regel unkritisch, Gelb erfordert eine vorherige Klärung, Rot gehört grundsätzlich nicht hinein. Es ersetzt die Frage „Kann die KI das?“ durch „Darf sie das sehen?“.
siehe auch Stoppregel
Ein Prüfverfahren für fertige Skills: Der Skill läuft einmal mit einem typischen Fall, einmal mit fehlenden Angaben und einmal mit einem Grenzfall. Erst wenn er alle drei besteht, hat er den Ablauf gelernt und nicht nur das Beispiel.
Teste einen Skill nie nur mit dem Beispiel, aus dem er entstanden ist.
Der einzige Ordner, in den ein KI-Werkzeug schreiben darf. Alles Erzeugte landet dort und bleibt liegen, bis du es gesichtet und selbst weiterverschoben hast.
siehe auch Freigabeordner
Die Mitschrift der Entscheidungen aus einem geglückten Durchlauf: welche Rückfrage unverzichtbar war, welche Annahme sich als falsch erwies, welche Korrektur das Ergebnis verbessert hat und welche Reihenfolge nicht verändert werden darf. Aus ihr entsteht später der Skill.
Das Zwischenergebnis, das die KI liefert, strukturiert und prüfbar, aber noch keine pädagogische Entscheidung. Ein brauchbarer Entwurf macht seine Annahmen, Unsicherheiten und fehlenden Angaben sichtbar.
siehe auch Prüfung
Die Aufzeichnung eines Durchlaufs, der funktioniert hat, Schritt für Schritt mit Eingabe, getroffener Entscheidung, akzeptiertem Ergebnis und Prüfkriterium. Sie ist das Rohmaterial, aus dem ein Skill verdichtet wird.
Ein Formular, das vor dem ersten Prompt ausgefüllt wird: Name des Workflows, Auslöser, nötige Eingaben, gewünschtes Endprodukt und die Kriterien, an denen ein gelungenes Ergebnis zu erkennen ist.
Die Regel, dass keine erzeugte Datei den Eingang von selbst verlässt: Du sichtest, was dort liegt, und verschiebst nur, was du freigibst. Dieser eine Handgriff ist die Stelle, an der die Verantwortung bei dir bleibt.
Alles Erzeugte landet im Eingang und bleibt dort. Nur du verschiebst.
siehe auch Eingang
Eine erfundene Angabe, die das Modell im selben sicheren Ton vorträgt wie eine belegte: eine Quelle, eine Zahl, eine Vorschrift, die es so nicht gibt. Der Ausgabe ist das nicht anzusehen; erkennbar wird es erst beim Nachschlagen.
Erfindet im selben Ton, in dem es zitiert.
Die Angaben, die du einem KI-Werkzeug zu einer Aufgabe mitgibst, damit es sie sinnvoll bearbeiten kann: Fach, Jahrgang, Stand der Reihe, Zeitrahmen, Vorwissen. Gemeint ist nicht alles, was du weißt, sondern das, was ohne dich nicht herauszufinden ist.
Die Einweisung für die Vertretung. Nicht alles, was du weißt.
siehe auch Kontextfilter
Fünf Fragen, die vor jeder Angabe klären, wohin sie gehört: dauerhaft ins Profil, in das Projekt, in den Skill, nur in den heutigen Auftrag oder gar nicht hinein.
Ordne jede Information an die kleinste Stelle, an der sie noch ihren Zweck erfüllt.
Das Sprachmodell hinter einem KI-Werkzeug. Es hat sehr viel Text gelesen, führt aber kein Gedächtnis über das einzelne Gespräch hinaus, kennt deine Schule und deine Lerngruppe nicht und lernt aus deinen Korrekturen nichts dazu.
Sehr belesen. Kein Gedächtnis. Kennt deine Schule nicht.
Die dauerhafte Beschreibung deines beruflichen Rahmens: Schulform, Bundesland, Fächer, Jahrgänge, Arbeitsprinzipien. Weil es für alle Projekte gilt, enthält es keine Klassen, keine Namen und keine Diagnosen.
Der Kontext einer einzelnen Unterrichtsreihe: Thema, Zeitraum, Lernprodukt, Rahmenbedingungen. Er gilt, solange die Reihe läuft, und wird danach abgelegt; darin unterscheidet er sich vom Profil.
siehe auch Reihenplan
Der Auftrag, den du einem KI-Werkzeug gibst: was zu tun ist, womit, in welcher Form und woran zu erkennen ist, dass es fertig ist. Anders als ein Suchbegriff benennt er nicht ein Thema, sondern eine Arbeit.
Ein Arbeitsauftrag. Kein Suchbegriff.
Der Schritt, in dem du den Entwurf der KI fachlich und pädagogisch verantwortest, bevor er in den Unterricht geht. Er lässt sich nicht an das Werkzeug abgeben, weil die Verantwortung für das Ergebnis bei dir bleibt.
siehe auch Entwurf
Die Beschreibung einer Unterrichtsreihe als Zielrahmen statt als Stundenfolge: was am Ende gekonnt werden soll, welche Etappen dorthin führen, wieviel Zeit zur Verfügung steht. Eine feste Liste von Stunde 1 bis 12 ist nach zwei Wochen überholt, ein Zielrahmen nicht.
siehe auch Projekt
Ein festgeschriebener Ablauf, den ein KI-Werkzeug auf Abruf ausführt: Er hält fest, welche Schritte in welcher Reihenfolge nötig sind, welche Eingaben sie brauchen und woran das Ergebnis geprüft wird. Einmal geschrieben, ersetzt er die Erklärung, die sonst in jedem Auftrag stünde.
Ein Ablauf, den du einmal erklärst statt jedes Mal.
Das Raster, nach dem ein Skill aufgebaut wird: Name, Beschreibung und Auslöser, zwingende Eingaben, Schritte, Prüfkriterien und Stoppregeln. Es gilt unabhängig davon, ob dein Werkzeug echte Skill-Dateien kennt, gespeicherte Prompts anbietet oder nur ein Feld für eigene Anweisungen hat.
Der Auftrag, mit dem der erste begleitete Durchlauf beginnt. Er fordert die KI ausdrücklich auf, noch nichts zu automatisieren, sondern schrittweise vorzugehen: erst nach Ziel, Zielgruppe, Eingaben und Qualitätskriterien fragen, dann einen Schritt vorschlagen, begründen und ausführen.
Eine Anweisung, die wörtlich in jedem Skill steht: Das Werkzeug hält an, sobald ein Auftrag personenbezogene, vertrauliche oder nicht eindeutig freigegebene Daten enthält, benennt die Datenkategorie, verarbeitet sie nicht weiter und schlägt eine datensparsame Alternative vor.
siehe auch Datenampel
Das Raster, mit dem du beschreibst, wie deine Stunden gebaut sind: welche Phasen es gibt, wie lang sie dauern, welche Sozialformen dazugehören. Ohne Phasenangabe ist nicht zu beurteilen, ob ein Blatt zehn oder dreißig Minuten trägt, ob es öffnet oder sichert.
Ein Arbeitsblatt ist immer ein Blatt für eine Phase.
Negativ formulierte Regeln, die festlegen, was ein Ablauf nicht tun darf. Sie werden Wünschen vorgezogen, weil ein Verbot überprüfbar ist: man sieht nach und weiß es.
Ein Wunsch ist nicht prüfbar, ein Verbot schon.
Eine Arbeitsumgebung, in der Kontext und Ergebnisse an einem festen Ort liegen bleiben, statt mit dem Gespräch zu verschwinden. Anders als im Chat bringst du den Kontext nicht jedes Mal mit: Er liegt schon bereit, und das Erzeugte bleibt liegen, bis du es abholst.
Die englische Bezeichnung für den Ablauf. Im Workbook meint Workflow zusätzlich die einzelne festgelegte Arbeitsanweisung für eine wiederkehrende Aufgabe, mit Auslöser, Eingaben, Schritten und Prüfkriterien.
siehe auch Ablauf
Ein Begriff fehlt? Die Bände sind die Quelle: Was dort nicht vorkommt, steht bewusst auch hier nicht. Zu den Handbüchern