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Kurzfassung · Praxis-Handbuch · Band 1

KI-Workflows für Lehrkräfte

Vormachen. Prüfen. Als Skill sichern.

Lesezeit 5 Minuten Statt 19 Kapitel im Volltext Stand 10. August 2026
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Baue nicht sofort einen Skill. Zeig erst, wie es geht.

Die Idee in einem Satz

Führ einen Workflow zuerst erfolgreich vor, verdichte ihn zu einem klaren Skill und verbessere ihn nur anhand von Fehlern, die du wirklich verstanden hast.

Erst vormachen. Dann verdichten. Dann verbessern.

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Die Methode

Auswählen → vormachen → begründen → sichern → testen → verbessern

Die Reihenfolge trägt alles. Wer sofort automatisiert, gießt einen Ablauf in Beton, den er selbst noch nicht durchschaut hat. Wer dagegen erst einen guten Durchlauf hinbekommt, kann daran ablesen, welche Schritte wirklich nötig waren und an welchen Stellen die KI anhalten muss.

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Was du mitnimmst

  1. Sechs Wörter reichen als Vokabular: Prompt, Kontext, Modell, Halluzination, Skill, Agent. Sitzen die, liest sich der Rest fast von selbst. Kap. 00
  2. Mehr Kontext ist nicht besserer Kontext. Jede Angabe gehört an die kleinste Stelle, an der sie ihren Zweck noch erfüllt. Kap. 03
  3. Namen, Noten und Diagnosen bleiben draußen, nicht als guter Vorsatz, sondern als Stoppregel, die wörtlich im Skill steht. Kap. 04
  4. Beschreibe zuerst, wie ein gelungenes Ergebnis aussieht. Ohne Kriterium lässt sich nichts prüfen, und ohne Prüfung ist der Skill wertlos. Kap. 06
  5. Drei Phasen statt einer: einmal gemeinsam durchlaufen, den geglückten Durchlauf festhalten, erst daraus den Skill verdichten. Kap. 07
  6. Teste einen Skill nie nur mit dem Beispiel, aus dem er entstanden ist; sonst weißt du nicht, ob er den Ablauf gelernt hat oder das Beispiel. Kap. 11
  7. Verbessere nur an Fehlern, die du verstanden hast. Jede Regel auf Verdacht ist der erste Schritt ins Regelchaos. Kap. 13

Was der Band nicht verspricht

  • keine guten Ergebnisse auf Knopfdruck
  • keine pädagogische Entscheidung, die dir jemand abnimmt
  • keine Freigabe für personenbezogene oder vertrauliche Schuldaten
  • keine Garantie, dass ein Skill nach einem Produkt-Update noch läuft

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Die 19 Kapitel

  1. Die sechs Begriffe
  2. Was du hier entwickelst
  3. Relevanter Kontext statt maximaler Kontext
  4. Der Kontextfilter
  5. Sicherheitsgrenze: was der Workflow nie lernen soll
  6. Welche Aufgabe lohnt sich?
  7. Beschreibe zuerst, wie Erfolg aussieht
  8. Phase 1: Mach den Workflow einmal gemeinsam
  9. Phase 2: Halt den Durchlauf fest, der geklappt hat
  10. Phase 3: Aus dem Erfolg wird ein Skill
  11. Der Skill-Bauplan
  12. Der Dreifach-Test
  13. Fehler sind Material, kein Grund zum Löschen
  14. Besser werden, ohne im Regelchaos zu landen
  15. Durchgespielt: der Arbeitsauftrag-Check
  16. Der fertige Skill-Entwurf
  17. Erst stabil, dann mehr
  18. Wie es weitergeht
  19. Quellen, Grenzen, Aktualität